Buchcover Mein Leben nach dir
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Mein Leben nach dir

Über Liebe, Verlust und das Überleben danach

Es tut mir leid. Dass ich gehen muss. Ich will das gar nicht.

Mit diesen Worten endet für Falk Karrasch die Welt, wie er sie kannte. Seine Mutter ist sein Zuhause, sein sicherer Ort. Als sie an Krebs erkrankt, hält sich die Familie an jeder Hoffnung fest, an jedem guten Befund, an jeder Tasse Kaffee, die sich noch nach Alltag anfühlt. Am 6. August 2013 stirbt Carola Karrasch. Ihr Sohn ist 24 Jahre alt.

Was danach kommt, hat keinen Namen. Eine leere Wohnung. Ein Vater, der schweigt. Eine Familie, der plötzlich das Bindeglied fehlt. Falk flieht nach Berlin, in die Nächte, in den Lärm, in flüchtige Begegnungen und in alles, was den Schmerz für ein paar Stunden leiser macht. Doch egal, wie weit er läuft: Die Trauer läuft mit.

Mein Leben nach dir ist die ehrliche und ungeschönte Geschichte eines Sohnes, der lernen muss, mit einem Verlust zu leben, der sich nie ganz schließt. Ein Buch über eine Liebe, die nicht aufhört, wenn ein Mensch geht, und über die Frage, die jeder kennt, der jemanden verloren hat: Wie lebt man weiter, wenn der wichtigste Mensch gegangen ist?

Über das Buch

»Mein Leben nach dir« erzählt in 31 Kapiteln den Weg von der Diagnose bis weit in die Jahre danach. Der erste Teil begleitet die Krankheit der Mutter: die Angst vor jedem Anruf, Nächte im Krankenhaus, die Sprachlosigkeit innerhalb der Familie und die letzten Wochen, in denen Normalität plötzlich kostbar wird. Der zweite Teil beginnt mit dem Abschied und dem, was niemand vorbereitet: die Inszenierung der Trauer auf der Beerdigung, die leere Wohnung, die Einsamkeit, die bleibt, wenn alle anderen längst wieder funktionieren.

Dann Berlin. Falk Karrasch beschreibt ohne Beschönigung, wie er versucht hat, dem Schmerz davonzulaufen: durch Nachtleben, Betäubung und Begegnungen, die nicht halten sollten. Er schreibt über die Härte, die sich hinter Coolness versteckt, darüber, warum wir Menschen auf Abstand halten, und darüber, was Verlust mit Männern macht, die gelernt haben, stark sein zu müssen.

Am Ende steht keine Erfolgsgeschichte und kein Rezept gegen Trauer. Sondern die Erkenntnis, dass Heilung nicht linear verläuft, dass Weiterleben nicht Vergessen bedeutet und dass aus offenen Wunden irgendwann Narben werden, die man tragen kann.

Ein Hinweis zu sensiblen Inhalten sowie eine Übersicht mit Hilfs- und Beratungsangeboten sind enthalten.

Für wen das Buch geschrieben ist

Für Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Egal, ob der Verlust Wochen oder Jahre zurückliegt. Für alle, die sich fragen, warum es nicht einfach besser wird, und die das Gefühl haben, mit ihrer Trauer allein zu sein, während das Leben um sie herum weiterläuft, als wäre nichts passiert.

Für Angehörige, die gerade eine schwere Krankheit begleiten. Die zwischen Hoffnung und Angst leben, jeden Anruf fürchten und nicht wissen, wie man über das spricht, worüber niemand sprechen will.

Für Menschen, die versuchen, ihren Schmerz zu übertönen. Mit Arbeit, mit Nächten, mit Rausch oder mit einer Stärke, die längst zur Rüstung geworden ist. Und besonders für Männer, die nie gelernt haben, dass Trauer keine Schwäche ist.

Für alle, deren Familie nach einem Verlust nicht mehr dieselbe ist. Und für alle, die verstehen möchten, was Trauer wirklich bedeutet. Freunde, Partner, Kollegen, die jemanden begleiten und nicht wissen, was sie sagen sollen.

Dieses Buch gibt keine Ratschläge von oben herab. Es erzählt ehrlich, wie es sein kann, und sagt am Ende vor allem eines: Du musst nicht stark sein. Du musst nicht funktionieren.

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Stimmen von Leser*innen

„Ich habe das Buch in einem Atemzug durchgelesen. Der Satz ‚Trauer entsteht dort, wo Liebe so groß ist‘ hat mich sofort gepackt.“
Lena (28), Berlin
„Als Mann, der eher selten Emotionen zeigt, hat mich dieser Text überraschend stark berührt. Man spürt die Liebe und die Angst gleichzeitig. Ein sehr menschliches Buch über einen der schwersten Verluste.“
Markus (45), München
„Endlich mal ein Buch über Trauer, das nicht vor Pathos strotzt, sondern schlicht und ergreifend erzählt. Es ist tröstlich zu lesen, dass die Leere bleibt und man lernt, damit zu leben.“
Sarah (22), Hamburg
„Ein sehr persönlicher, fast schon intim erzählter Bericht. Hier geht es um das Gewöhnliche, um Brötchen, Kaffee trinken und das Nicht-Wissen. Genau das macht das Buch so wertvoll. Klare Empfehlung für alle, die einen nahen Menschen verloren haben.“
Thomas (52), Köln
„Die Sprache ist sehr poetisch, aber nicht überladen. Ein Buch, das man auf dem Nachtschrank haben möchte, wenn die Nächte lang sind.“
Julia (34), Stuttgart
„Kurz, intensiv und effektiv. Es ist schön zu lesen, dass der Autor nicht versucht hat, seine Mutter zu verklären, sondern sie als echten Menschen mit Humor und Eigenheiten zeigt. Sehr empfehlenswert.“
Claudia (41), Düsseldorf